Donnerstag, 20. September 2012

Leider kein Deutsch


Mit einer in deutsch verfassten Bewerbung bewarb sich ein junger Mann in unserer deutschsprachigen Firma.
Der Mann ist italienischer Abstammung - seine Muttersprache italienisch. Außerdem spricht er noch gutes englisch.
Leider benötigen wir in unserer Firma ebenfalls die deutsche Sprache - egal ob als Mutter- oder Fremdsprache.

Ob er nun doch deutsch spricht? Weiß ich nicht - der Bewerbung nach nicht.
Ob ich mir die Mühe machen werde, diese Frage zu klären? Nein!

Frapierend: Diese Bewerbung wurde von einer Firma, die den Berufseinstieg erleichtern soll, überarbeitet.

Das Zeugnis als Einstieg


Noten sind nicht alles - stimmt!
So lange aber auf eine Ausbildungsstelle mehrere Bewerber kommen, wird auch das Zeugnis zur ersten Entscheidungsfindung herangezogen. Und solch ein Zeugnis ist hier kein Sprungbrett in das Arbeitsleben.

Konstuktive Hilfe:
Leichter gesagt, als getan: Aber ein Zeugnis sollte keinerlei "mangelhaft" und erst Recht kein "ungenügend" beinhalten.

Mittwoch, 19. September 2012

.odt


.odt Dateien

Konstruktive Hilfe:

Als überzeugter Macuser besitze ich sicherlich nicht die Arroganz, dass eine Mehrheit sich einer Minderheit beugen muss - ich bin also durchaus auch bereit Microsoft Office Dateien als Standard anzusehen.
Bei ".odt" Dateien hört aber jedweder Spaß auf. Eine Bewerbung mit solch einem Dateianhang landet unbeantwortet und ungelesen im Papierkorb!
Die Professionellste Form besteht aus einer einzigen (!) PDF-Datei!

Viel hilft viel...



"Sorry - ich sende meine kopierte E-Mail einfach an jede Adresse, die ich finden kann. Da kann es schon mal passieren, dass ihr diese mehrfach erhaltet."

Konstruktive Hilfe:
Eine Bewerbung sollte immer personalisiert sein und dem Arbeitgeber zeigen, dass man wirklich bei ihm arbeiten möchte.
Mit einer kopierten E-Mail, welche die Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" trägt, erreicht man hier nicht viel.

Dienstag, 18. September 2012

Leere Seite



Die beliebte leere Seite.

Konstruktive Hilfe:
Prinzipiell sind Word-Dokumente überhaupt nicht dafür vorgesehen als "digitaler Ausdruck" weitergegeben zu werden.

Macht man dies trotzdem, sollte man zumindest leere Seiten entfernen.

Ein wenig zu lange in der Grundschule...


14 Jahre Grundschule - und trotzdem sitzt das Erstellen eines einfachen Word-Dokumentes nicht.
Bei der Bewerbung auf einen Computernahen beruf, sollte man außerdem mindestens die Tabulator-Funktion kennen?

Konstrukive Hilfe:
Bewerbungsunterlagen prinzipiell von "fremden" Personen gegenlesen lassen.

Der Klassiker - ein Wust von Dateien



Eigentlich der Klassiker:
Wahllos werden irgendwelche Dateien angehangen. Als Name lassen sich oft nur der Name meiner eigenen Firma sowie die Dateiendung erkennen - der Rest löst sich in "..." auf.

Konstruktive Hilfe:
Eine Bewerbung per E-Mail ist vollkommen legitim - ja sogar erwünscht.
Ein aussagekräftiger Betreff hilft, dass die Bewerbungs-E-Mail überhaupt wahrgenommen wird.
Ein kleiner, aber feiner Text in der E-Mail hilft, dass die Anhänge von mir geöffnet werden.
Im Besten Fall handelt es sich um eine einzige PDF-Datei, welche ich bequem durchscrollen kann.
Selten habe ich Lust jeden Teil der Bewerbung in einem neuen Programm zu öffnen.
Weiterhin gebe ich zu bedenken, dass die Anhänge plattformübergreifend zugänglich sein sollten!
Eine PDF-Datei ist mit Sicherheit ein plattformübergreifender Standard, auf Word-Dokumente lassen wir Macuser uns notfalls auch noch ein - bei Open Office oder noch propritäreren Formaten hört der Spaß dann aber endgültig auf!
Auch die Dateinamen sollten glücklich gewählt werden.